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MALER RAINER - Ein Altersporträt

Dass ich sehe, was ich mit geschlossenen Augen sehe.

 

Der 85-jährige Arnulf Rainer lässt sich in seinem Spätwerk von Frauengesichtern auf Abbildungen ansprechen und antwortet ihnen mit Malerei auf ihr Antlitz in der Hoffnung auf den geglückten Pinselstrich und Maltag und leugnet nicht das Scheitern im nie Vollendeten, das zum Immer-Weiter drängt, zur möglichen Himmelfahrt der Malerei in den Kosmos der Schönheit. Er arbeitet an Porträts und lässt sich porträtieren, beklagt die Beschwernis des Alters, das Alleinsein und Auflösung bringt, und fährt in einem Heißluftballon über den Mühen durch den Himmel; auch der will ihm was sagen und erwartet eine Antwort aus dem Atelier da unten.

 

Der dokumentarische Essay zeigt den Maler Rainer bei der Arbeit heute und vor 35 Jahren im Zeitsprung, der auch das Werk der Zeit zeigt.

 

"Ich halte ihn für einen der wirklich großen europäischen Maler." Markus Lüpertz

Credits

Dokumentarischer Essay, Österreich 2014, 35 Minuten

Konzept, Regie, Kamera: Herbert Brödl
Montage und Postproduktion: Thomas Hötzeneder
Mitarbeit: Naia Arruda
Produktion: Office Oberau Brödl

Mit Unterstützung von Galerie Breckner